Daniel über Upsspitze

Der Daniel ist mit 2340 m der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen. Er liegt auf österreichischer Seite bei Lermoos. Der Nebengipfel Upsspitze ist nur 8 Meter niedriger.

Am Bahnhof in Lermoos kann man gut parken oder gleich mit dem Zug anreisen. Vom Bahnhof führt ein Weg zum Schwimmbad und dann ein Steig bis zur Tuftlalm. Neben der Tuftlalm befindet sich eine Aussichtsplattform. Ok, bräuchte ich jetzt nicht. Aber das ist ein anderes Thema. Immerhin sind dort Schilder mit den Namen der umliegenden Berggipfel. Das ist immer recht hilfreich. Die Plattform hätte es dafür nicht gebraucht.
Ab der Tuftlalm muss man sich überlegen, welchen Weg man einschlägt. Ich empfehle die Runde im Uhrzeigersinn und den Steig über den Grünen Upps und die Upsspitze zum Daniel. Da der Steig zwischen Grünem Upps und Upsspitze etwas anspruchsvoller als der direkte Weg zum Daniel ist, wählt man diesen Weg besser für den Aufstieg.

Wenn man erst einmal die Upsspitze (kein Gipfelkreuz) erreicht hat, ist man eigentlich schon fast auf dem Daniel. Der Grat von der Upsspitze zum Daniel ist einfach. Es geht ein wenig bergab und nach wenigen Minuten ist der Daniel-Gipfel erreicht. Von dort besteht ein herrlicher Blick hinüber zur Zugspitze. Zwischen Zugspitzmassiv und der Mieminger Kette ist die Hohe Munde zu sehen. In den Ammergauer Alpen sind die Kreuzspitze und der Säuling prominent auszumachen. Im Westen spitzt der Hochvogel heraus und natürlich der Thaneller. Im Süden reicht der Blick bis zur Valuga im Verwall und zur Wildspitze, dem zweithöchsten Gipfel von Österreich.
Rückwärts wählt man dann den direkten Weg zur Tuftlalm. Nach einem Geröllfeld ist der Steig unproblematisch. Bei der Tuftlalm lässt sich wunderbar einkehren. Neben Barzahlung wird auch PayPal angeboten.

Um nicht den gleichen Weg ins Tal gehen zu müssen, empfiehlt sich kurz nach der Tuftlalm die Alternative über den Kohlbergsteig. Zurück zum Bahnhof führt dann der Panoramaweg.

Insgesamt habe ich für die Tour 1330 Höhenmeter berechnet. Bis zum Daniel-Gipfel benötigt man circa 3,5 Stunden, insgesamt rund 6 Stunden. Mit Gipfelpause und Einkehr in der Tuftlalm wird es aber durchaus zur Tagestour.

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