A. Vorwort

Du bist hier: Vorwort der Reisebeschreibung „Rundreise USA SÜDWESTEN“

Als ich vor vielen Jahren meine erste USA-Rundreise vorbereitete, war ich mehrere Monate mit der Planung beschäftigt. „Das muss einfacher gehen“, dachte ich mir. So entstand die Idee eines Reiseführers mit Streckenempfehlungen „zum Nachreisen“. Auf den folgenden Seiten führe ich dich von Reiseziel zu Reiseziel. Folge einfach der vorgegebenen Reiseroute und entspanne dich von der ersten Minute an!

Deine Vorarbeit beschränkt sich auf die nächsten Seiten zur Reisevorbereitung. Und schon kann dein USA-Abenteuer beginnen.

Neben den Naturwundern des amerikanischen Südwestens besuchst du die Glitzermetropole Las Vegas, den Hoover-Staudamm, die Route 66 und die Geisterstadt in Calico. Mehr Abwechslung ist bei einer Rundreise kaum vorstellbar. Als Amerika-Fan wird dir das Herz aufgehen. Aber auch wenn du erstmals ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten reist, wird dich das „Amerika-Virus“ anstecken. Da bin ich mir sicher.

Nicht zu den Zielen dieser Tour gehören die Städte San Francisco und Los Angeles. Die westliche Grenze des Reisegebiets bildet die 650 km lange Sierra Nevada. Das Gebirge erstreckt sich als natürliche Barriere von Norden nach Süden. Aufgrund der großen Entfernungen muss man Abstriche machen. San Francisco, insbesondere aber die Megacity Los Angeles, würden für sich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der Schwerpunkt dieser Reise liegt aber auf der Landschaft und der Natur. Die einzige urbane Ausnahme ist Las Vegas. Schließlich ist das auch dein Zielflughafen.

Aufgrund der verschiedenen Klimazonen empfehle ich als Reisezeit die Monate von Mai bis Oktober. Außerhalb dieser Zeit können winterliche Straßenverhältnisse auftreten. Die Nationalparks auf dem Colorado Plateau liegen in weiten Teilen mehr als 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Im „Winterhalbjahr“ übergeben die Wohnmobilvermieter ihre Fahrzeuge zudem winterfest, um die Wasserleitungen vor Frostschäden zu schützen, so dass dir im Wohnmobil kein Wasser zur Verfügung stünde. Mit Wetterkapriolen muss man außerdem immer rechnen. Der Südwesten ist jedoch weder Hurrikan- noch Tornadogebiet. Im Sommer kann es in der Region dafür extrem heiß werden, aber die Luft ist trocken und nicht schwülheiß, so dass ich die Hitze eher als Erlebnis, denn als Belastung empfunden habe. Größere Wanderungen sind bei Sommerhitze aber kaum möglich. Wenn du die von mir beschriebenen längeren Wanderungen in den Canyonlands (False Kiva Trail, Tag 17) und im Capitol Reef National Park (Cassidy Arch Trail, Tag 21) sicher unternehmen möchtest, solltest du die Reise im Frühjahr oder Spätherbst durchführen. Der Delicate Arch Trail im Arches National Park (Tag 15) und Angels Landing im Zion National Park (Tag 25) sind mit ausreichend Wasser auch bei Sommerhitze machbar. Dort ist man außerdem nie allein.

Die Wohnmobilvermieter gestatten es häufig auch nicht, während der heißen Sommermonate in das Death Valley zu fahren. Die Rundreise ist deshalb so angelegt, dass die erste Woche mit einem Mietwagen sowie Übernachtungen in Hotels beziehungsweise Motels erfolgt. Die zweite bis vierte Woche verbringst du dann im Wohnmobil.

Ich wünsche dir einen erlebnisreichen und rundum gelungenen Reiseverlauf. Gerne kannst du deine Reiseberichte und Fotos unter dem Hashtag #zumnachreisen in den sozialen Medien posten und mir deine persönlichen Erfahrungen per E-Mail zusenden. Ich bin für jeden Hinweis und Verbesserungsvorschlag dankbar. Wenn es passt werde ich deine Informationen in meinen Text einfügen. Dann wirst du Teil dieses Online-Reiseführers.

leserzuschrift@zum-nachreisen.de

Frank Rösner


Lese-Hinweise

Navigation

Die wenigsten Reiseziele in diesem Reiseführer haben eine geeignete Adresse aus Straße und Ort, um diese in das Navigationsgerät eingeben zu können. In den meisten Fällen habe ich deshalb nur die GPS-Koordinaten, bestehend aus Breitengrad (Wert zwischen -90 und +90) und Längengrad (Wert zwischen -180 und +180) angegeben. Gute Navigationsgeräte können auch GPS-Daten verarbeiten, außerdem GoogleMaps.

Zusätzlich nenne ich die Mapcodes. Mit Mapcodeskann jeder Ort auf der Erde mit einem kurzen Code exakt adressiert werden, noch einfacher und kürzer als die GPS-Koordinaten. Die Codes bestehen aus zwei Buchstaben-Zahlen-Kombinationen, die durch einen Punkt getrennt sind. Mapcodes sind gemeinfrei, jeder darf sie kostenfrei nutzen. Voraussetzung ist ein Navigationsgerät, das Mapcodes verarbeiten kann. Die Geräte von TomTom sind dazu in der Lage, denn die Gründer von TomTom haben das System der Mapcodes ursprünglich entwickelt. Auf der Mapcode-Webseite kannst du dich über die Funktionalität informieren. Bei GoogleMaps kann nicht mit Mapcodes gesucht werden.

Das Denkmal für den geographischen Mittelpunkt der Vereinigten Staaten in South Dakota (nicht Bestandteil dieses Reiseführers) hat beispielsweise den US-amerikanischen Mapcode P2D5.5DQ0. Zu jedem Länder-Mapcode gibt es auch noch einen regionalen Wert. Dieser lautet hier für South Dakota 1R.YBTM (US-SD). Beide Werte führen zum gleichen Ziel.

Nachfolgend ein Beispiel aus diesem Buch. Weil hier auch eine Straßenadresse vorhanden ist, wird diese in Klammern hinzugefügt. Das ist jedoch ein Ausnahmefall.

Stovepipe Wells (51880 Highway 190, Death Valley, CA 92328)

Für das Navigationsgerät:
GPS: 36.60663, -117.14664
Mapcodes: KTVB.CX76 (USA) oder BN1Y.RWX (California)

Entfernungsangaben

Entfernungen werden zumeist in Meilen angegeben, wenn es zweckmäßig erscheint auch in Kilometer. Eine Meile entspricht 1,609 Kilometer.

Lesbarkeit

Zur Verbesserung der Lesbarkeit werden englische Begriffe oder Ortsnamen kursiv geschrieben, allerdings nicht durchgängig. Bekannte oder häufig vorkommende Begriffe, zum Beispiel „Highway“, „Visitor Center“ und die Namen der amerikanischen Bundesstaaten, werden nicht kursiv geschrieben.

Du darfst dich auch nicht wundern, wenn Visitors Center einmal mit und ein anderes Mal ohne „s“ geschrieben wird. Die Schreibweisen sind von Ort zu Ort einfach verschieden. Das Genitiv-s entfällt bei englischen Begriffen, zum Beispiel bei „im Herzen des Death Valley“. „Valleys“ klingt für mich störend.

Bei grundlegenden englischen Wörtern wird auf eine Übersetzung verzichtet. Ortsnamen werden zum Teil mit Bundesstaat angegeben, zum Beispiel Lone Pine/CA. Bei Wiederholungen wird das Staatenkürzel nur bei Verwechslungsgefahr beibehalten, zum Beispiel Fruita/CO und Fruita/UT.

Wenn von Amerika oder den Amerikanern gesprochen wird, sind damit ausschließlich die USA, die Vereinigten Staaten von Amerika beziehungsweise die US-Amerikaner gemeint.

Schließlich verzichte ich weitestgehend auf korrektes Gendern, das würde die Lesbarkeit der Texte nur unnötig verschlechtern. Bezeichnungen wie Fahrer und Urlauber stehen deshalb für alle Geschlechter (generisches Maskulinum).

Deine Meinung zählt

Disclaimer
Alle in dieser Online-Reisebeschreibung enthaltenen Informationen und Daten wurden vom Autor mit Sorgfalt recherchiert, zusammengestellt und gewissenhaft bearbeitet. Fehler sind dennoch nicht ganz auszuschließen. Die Angaben erfolgen daher ohne Gewähr.
Soweit Unternehmen und deren Produkte genannt werden, handelt es sich um Beispiele, welche ihren Ursprung in den Erfahrungen des Autors haben. Das bedeutet nicht, dass nicht auch andere Unternehmen ähnliche geeignete Produkte und Dienstleistungen anbieten. Beurteilungen geben lediglich die subjektive Meinung des Autors wieder und dienen nicht der Werbung für diese Produkte oder Dienstleistungen.
Bitte respektieren Sie die Arbeit und das Urheberrecht des Autors. Insbesondere ist es untersagt, Kopien der Reisebeschreibung oder Teile davon an anderer Stelle ins Internet zu stellen. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.


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