Die Amalfi-Küste

Eine der schönsten Küsten der Welt

Die Amalfi-Küste wird auch liebevoll Amalfitana genannt. Die wunderschöne Küstenstraße auf der Südseite der sorrentinischen Halbinsel schlängelt sich von Positano nach Amalfi. In der Hauptsaison drängelt sich Stoßstange an Stoßstange. Im Spätherbst und nicht am Wochenende hatten wir jedoch Glück. Die Straße ließ sich gut fahren, nur gelegentlicher Gegenverkehr, was bei der Enge der Straße eine erhebliche Erleichterung darstellt. Nach der stundenlangen Kurvenstrecke war uns aber tatsächlich etwas schwindelig.
Von Vico Equense aus haben wir die Halbinsel überquert. Der erste Ort an der Amilfitana war Positano. Obwohl die Hauptsaison vorbei war, war es fast unmöglich, einen Parkplatz zu finden. Wir fuhren durch den Ort und nicht oberhalb entlang der Hauptstraße, nahmen aber nur die Eindrücke beim Durchfahren mit. Später, in Amalfi, gab es am Hafen genug Parkplätze und wir nahmen uns die Zeit für eine ausgiebige Ortsbesichtigung.
Auf der gesamten Strecke hat man immer wieder fantastische Tiefblicke auf das tiefblaue Meer. An den Steilwänden kleben teure Luxus-Hotels.
Besonders schön fanden wir die Marina di Praia. Dort haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht. Am Fiordo di Furore, der seinen Namen zurecht trägt, haben wir zum Fotografieren nur kurz auf der Steinbogenbrücke gehalten. Ich wüsste auch nicht, wo man als Durchreisender dort parken sollte, um in der Bucht zu baden. Kurz danach erreicht man die Grotta dello Smeraldo gegenüber eines größeren Keramikladens. Die Smaragdgrotte ist leicht zugänglich. Ein Aufzug fährt die Besucher hinunter zur Bucht. In Ruderbooten wird man durch die Grotte mit ihren Tropfsteinen gefahren. Dabei erhält man interessante Erläuterungen und kann das leuchtende Blau in der Grotte bestaunen. Die Grotta dello Smeraldo soll der blauen Grotte auf Capri in nichts nachstehen. Weil es mit der blauen Grotte aber nicht gelappt hat (siehe dazu den Bericht über Capri), kann ich dazu nichts sagen.
Absolut gut gefallen hat mir der Ort Amalfi. Dort haben wir uns länger aufgehalten, den Dom besichtigt, durch die Hauptgasse geschlendert, eine salzige Fast-Food-Fischtüte verspeist und leckeres Sorbetto a Limone, das in einer riesigen Zitrone serviert wurde, genossen.
Danach zog sich die kurvenreiche Strecke weiter bis Salerno. Über diese Stadt will ich aber nicht viele Worte verlieren, außer, dass Salerno wirklich hässlich ist. Besonders auffällig war, dass die Straßenlaternen in der Innenstadt nur wenig Licht abstrahlten. Dadurch wirkte die Stadt sehr düster und unsicher. Wir haben deshalb gleich wieder die Flucht ergriffen und nur dem Stadion von US Salernitana, dem neuen Club von Franck Ribery, einen Besuch abgestattet.


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