Passo di Falzarego und Lagazuoi

Frank Rösner – ZUM NACHREISEN Donnerstag, 4. Januar 2024 von Frank Rösner – ZUM NACHREISEN

360-Grad-Blick auf prominente Dolomitengipfel

Auf dem Weg von Cortina d’Ampezzo nach Westen überquert man den Passo di Falzarego. Direkt am Pass befinden sich ein kleines Skigebiet und die Kabinenbahn zum Rifugio Lagazuoi. 300 Meter oberhalb des Passes fand ich einen Parkplatz in einer größeren Parkbucht. Lieber ein paar hundert Meter laufen, als das Parkchaos direkt am Skigebiet.

Vom Pass unternahm ich eine kleine Skitour. Ich glaube aber, es war nicht einmal eine Stunde. Bis auf die letzten 100 Meter war es jedoch problemlos möglich, die Skipiste zu meiden und schöne Wege abseits zu gehen. Das versicherte ich auch der Polizia, die mir kurz nach dem Start über den Weg lief. Pistentouren mit Gegenverkehr sind in Italien unerwünscht bis verboten. Auch eine Gruppe Schneeschuh-Wanderer durfte weitergehen.

Vom höchsten Punkt blickte ich hinüber zur Punta Penia (Marmolada, 3343 m). Bei der Abfahrt muss man aufpassen, dass man sich links zum Passo die Falzarego hält. Wenn man rechts abbiegt, Richtung Alda Badia, kommt man ohne Lift-Ticket nicht wieder zurück – oder man läuft wieder hoch.

Nachdem die Skitour doch etwas kurz ausgefallen war, gönnte ich mir für 18 Euro eine Bergfahrt mit der gegenüberliegenden Kabinenbahn zum Rifugio Lagazuoi auf 2752 m. Ich hätte auch hochlaufen können, aber das wäre dann eine reine Pistentour gewesen. Auch hätte die Zeit nicht mehr gereicht. So konnte ich mir an der Bergstation ausgiebig Zeit nehmen, um die Gipfel rundum zu bestaunen.

Vom Rifugio Lagazuoi hat man eine sensationelle Rundumsicht: Im Osten die Tofana di Rozes von Cortina d’Ampezzo und der Antelao (3264 m), im Süden der Monte Pelmo (3172 m) und die Civetta (3220 m), im Westen die Marmolada, die Sella-Gruppe mit dem Piz Boè (3152 m) und die Geisler Spitzen. Hinter der Sella-Gruppe spitzt der Langkofel (Sassolungo) heraus. Bei der sehr schönen Abfahrt zum Passo di Falzarego war dann im Norden noch der Peitlerkofel zu sehen.

Schließlich fuhr ich über den Passo Valparola weiter nach Norden zum Pustertal (Bruneck) und zum Brennerpass.

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