Abraham Lincoln

Auf den Spuren des 16. Präsidenten

Dienstag, 14. April 2020

ABRAHAM LINCOLN

Er rettete die Union

Am 14. April 1865, vor 155 Jahren, ereignete sich das Attentat auf Abraham Lincoln. John Wilkes Booth, ein Theaterschauspieler und Südstaaten-Fanatiker, schoss dem Präsidenten in den Hinterkopf. Schauplatz war das Ford’s Theatre in Washington DC. Die dortige Präsidentenloge ist, wie in der Mordnacht, mit einer Flagge dekoriert. Im Museum kann die Mordwaffe besichtigt werden. Lincoln starb einen Tag später im Petersen House auf der gegenüberliegenden Seite der 10th Street in Downtown Washington DC. Das Sterbezimmer ist Bestandteil des Rundgangs.

Die Wahl des Gegners der Sklaverei zum 16. Präsidenten am 6. November 1860 war mitursächlich für die Abspaltung der Südstaaten und den Bürgerkrieg. Das Kriegsende wenige Wochen nach dem Attentat und die Befreiung der Sklaven erlebte Lincoln nicht mehr.

Abraham Lincoln »begegnet« man unter anderem in Gettysburg, wo er am 19. November 1863 inmitten des Bürgerkriegs auf dem Nationalfriedhof seine berühmte Rede »Gettysburg Address« hielt, mit der er die Einheit der Nation beschwor.

Das Lincoln Memorial in Washington DC ist das herausragende Denkmal der Stadt. Hunderte Touristen bevölkern den breiten Treppenaufgang. In einer majestätischen Halle thront ein sechs Meter hoher Abraham Lincoln aus weißem Marmor. Vom Memorial hat man einen fantastischen Fernblick über das Washington Monument bis zum Kapitol. Am oberen Ende der Treppenstufen des Lincoln Memorial hielt Martin Luther King Jr. seinerzeit seine berühmte »I have a dream«-Rede.

Bilder (von links nach rechts)
Ford’s Theatre
Präsidentenloge (rechts)
Petersen House
Die Mordwaffe
Das Sterbezimmer
Blick vom Lincoln Memorial zum Washington Monument
Der Schauplatz der »Gettysburg Address«
Lincoln vor dem Visitor Center in Gettysburg
Lincoln Memorial, DC
Lincoln Statue
Straßenschild an der 10th Street, DC

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